Matthias Herger feiert ersten Festsieg

Doppelsieg für die Urner am 67. Aargauer Nationalturntag in Beinwil

Matthias Herger vom TV Bürglen und sein Vereinskollege Andi Imhof realisierten nach über 30 Jahren erstmals wieder einen Urner Doppelsieg.

Sehr angenehme Wetterbedingungen herrschten am Samstag, 11. August, beim beim 67. Aargauer Nationalturntag in Beinwil. Da viele Turner noch Sommerferien genossen und wegen Terminkollisionen starteten nur 139 Athleten zum Wettkampf. Der TV Bürglen war mit fünf Nationalturnern angereist. In der höchsten Kategorie (Kategorie A) zeigte sich bereits nach den Vornoten, dass zwei Urner den Sieg unter sich ausmachen werden. Nach den Vornoten-Disziplinen führte Andi Imhof, Attinghausen, mit 58.10 Punkten das 15-köpfige Teilnehmerfeld an, gefolgt von Matthias Herger, Bürglen (57.00 Punkte). Mit je zwei weiteren Siegen und einem Unentschieden kam es in dieser Saison bereits zum zweiten Mal zum Schlussgang zwischen den beiden Vereinskollegen. In einem offenen Zweikampf gelang es Matthias Herger mit einem perfekten Hüfter, sein Vorbild platt auf den Rücken zu werfen. Dank der Maximalnote konnte Matthias Herger den dreifachen Saisonsieger Andi Imhof noch abfangen und somit seinen ersten Sieg in der höchsten Kategorie feiern. Nach über 30 Jahren gab es erstmals wieder einen Urner Doppelsieg zu bejubeln.

Im Vornotenprogramm den Grundstein gelegt

In der Kategorie der Leistungsklasse 2 hatte Remo Roner, Bürglen, einen schweren Stand im kleinen Teilnehmerfeld. Er klassierte sich schliesslich im 7. Schlussrang, der leider nicht mehr zur Auszeichnung reichte. Den Eichenzweig gewann dafür sein jüngerer Bruder, Roman Roner, in der Kategorie Jugend 1. Dank eines ausgeglichenen Vornotenprogramms legte er den Grundstein für die Auszeichnung. In der Freiübung sicherte er sich 9.50 Punkte, im Hochweitsprung 9.70 und beim Lauf 9.50. Mit einem Sieg und einem Unentschieden im Ringen resultierte der gute 10. Schlussrang. Der jüngste Urner Teilnehmer, Noe Huwiler, Attinghausen, zeigte wiederum einen sehr guten Wettkampf. Er hatte es vorwiegend mit älteren Konkurrenten zu tun. Mit 29.20 Punkten nach den drei Vornoten (Freiübung 9.80 Punkte; Hochweitsprung 9.70; Lauf 9.70) belegte er den guten 5. Zwischenrang. Mit einem Sieg und einer Unglücklichen Niederlage verpasste der junge Attinghauser den Sprung auf das Podest jedoch knapp und war im Schlussklassement auf Rang 5 platziert.

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